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Geprägte Edelmetallbarren

Geprägt werden Barren meist bei kleineren Einheiten von 1g bis 100g. Einige Hersteller bieten jedoch auch größere geprägte Edelmetallbarren an.

Bei geprägten Barren wird zunächst in einer Stranguss-Gießanlage eine Feinmetallstange gegossen. Diese wird dann in einer Walze peu á peu auf eine vorher exakt berechnete Dicke zu einem Blech ausgewalzt.

Aus diesem Edelmetallblech werden anschließend die Barrenrohlinge in einer hydraulischen oder pneumatischen Stanzmaschine ausgestanzt.

Ähnlich wie Edelmetallmünzen werden diese Rohlinge dann in einer Prägemaschine, je nach Produkt ein- oder beidseitig, mit der Barrenbeschriftung bzw. dem gewünschten Barrenmotiv geprägt. Zur Qualitätskontrolle werden regelmäßig Stichproben entnommen und nachgewogen. Bereits ab dem Stranguss werden außerdem regelmäßig Materialproben entnommen, um den Feingehalt zu überprüfen. Auf diese Weise kann ausgeschlossen werden, dass während des Produktionsprozesses unbeabsichtigt entstandene Verunreinigungen die angestrebten Feinmetallreinheiten beeinflussen.

Die fertig geprägten Barren werden zum Schluß noch einer optischen Sichtkontrolle unterzogen und je nach Hersteller oder Kundenvorgabe in Folie verschweißt oder in einer Blisterbox eingesiegelt.

Dann erfolgt die Auslieferung an Edelmetallhändler, Banken und Sparkassen.

 

Die ESG lässt zusammen mit dem BARREN.de Projektpartner Heimerle+Meule die meisten geprägten Edelmetallbarren in der Schweiz bei Valcambi SA, einer der weltweit renomiertesten und an der LBMA gelisteten Barrenprägeanstalt fertigen. Die CHI ESSAYEUR FONDEUR Herstellerkennzeichnung ist z.B. ersichtlich an folgender unserer geprägten Barren:


 

 


 

Bei größeren geprägten Barren werden die Rohlinge teilweise nicht im Endformat ausgestanzt, sondern aus einem, dem Gewicht entsprechend dickerem Feinmetallblech mit CNC Fräsen in die benötigte Rohlingsform gefräßt. Teilweise werden die Rohlinge auch gegossen. Die weiteren Arbeitsschritte sind identisch in denen bei kleineren geprägten Barren, nur dass die eingesetzten Prägemaschinen / Pressen aufgrund der größeren Fläche einen entsprechend höheren Druck leisten müssen. Geprägte Großbarren deutscher Herstellung sind z.B. folgende Silberbarren:


 


 

 

Eigenschaften geprägter Barren

Geprägte Barren haben eine sehr schöne, teilweise spiegelglänzende Oberfläche und meist ein erhabenes Prägebild. Das Barrenbild lässt sich beliebig, auch mit der kleinsten Beschriftungen oder Schraffierungen gestalten. Geprägte Barren sind gut stapelbar und können teilweise in automatisierte Serienprägemaschinen kostengünstig produziert werden. Die Oberfläche ist jedoch empfindlich für Kratzer und Schrammen, meist sieht man sogar schon kleine Berührungen an zurückbleibenden Fingerabdrücken. Mit geprägten Barren sollte man deshalb sorgfältig umgehen und sie nach Möglichkeit nicht der Schutzverpackung, der Folie bzw. dem Blister entnehmen. Geprägte Barren die zerkratzt oder sonst wie beschädigt sind können nicht mehr direkt als Barren weiterverkauft werden und sind somit nicht mehr handelsfähig sondern müssen eingeschmolzen werden. Entsprechend gibt es beim Ankauf dann Abschläge.

 

Bewertung der Handelsfähigkeit eines geprägten Barrens:

Ob ein Barren noch handelsfähig ist oder nicht können Sie sich leicht selbst beantworten. Wenn Sie den Barren kaufen würden und ihr Barren würde im jetzigen Zustand an Sie ausgeliefert. Würde Sie ihn so akzeptieren, dann ist er noch handelsfähig. Ist der Zustand aufgrund von Kratzern oder sonstigen optischen Fehlern jedoch so, dass Sie ihn aus Sicht eines Käufers reklamieren würden? Im diesem Falle wäre eine Handelsfähigkeit nicht mehr gegeben und er würde eingeschmolzen.

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