- Goldmünzen
- Silbermünzen
- Platinmünzen
- Palladiummünzen
- Münzwissen
-
Münzen An- und Verkauf
- Münz-Ankauf
- Edelmetall-Shop
Silbermünzen China Panda 2026
Diese chinesische Silber-Anlagemünze präsentiert im Ausgabejahr 2026 ein besonders liebevolles Motiv, das aus zwei innig umschlungenen Pandas besteht.
Auf der Bildseite zeigen sich die beiden Tiere in ihrem natürlichen Habitat vereint − gekennzeichnet durch Bambus, Felsen und eine plätschernde Wasserstelle. Die Silbermünzen erschienen in den Größen 30g, 150g und 1kg. Während die großen Varianten in der Ausführung Polierte Platte erhältlich sind, wurde die 30g Version als klassische Bullionmünze ausgegeben.
| Silbermünze | Nennwert | Durchmesser |
|---|---|---|
| 30g | 10 CNY | 40mm |
| 150g | 50 CNY | 70mm |
| 1.000g | 300 CNY | 100mm |
Gestaltung des China Pandas 2026
Das Motiv der Ausgabe von 2026 konzentriert sich auf zwei Pandas, die dicht aneinandergeschmiegt auf ihren Hinterläufen sitzen und die Beinchen nach vorne strecken. Die Prägetechnik lässt die typische schwarz-weiße Fellstruktur je nach Lichteinfall besonders lebensecht erscheinen. Die Tiere ruhen auf einem felsigen Untergrund, dessen feine Risse und Furchen bis zu einem kleinen, durch fließende Linien angedeuteten Wassertümpel im Vordergrund reichen. Zu beiden Seiten ragen kräftige Bambusrohre samt Blättern in die Szene. Rechts sprießen zusätzlich noch junge, keilförmige Triebe. Links umfasst einer der Bären mit seiner Pfote eine der Bambuspflanzen. Der Nennwert in Yuan ist im unteren Bildbereich gut sichtbar platziert. Entlang des oberen Münzrands findet sich die Angabe "Ag .999" sowie das jeweilige Gewicht, das seit 2016 in Gramm angegeben wird.
Die Kehrseite zeigt die berühmte Erntegebetshalle des Pekinger Himmelstempels, eines der bedeutendsten Bauwerke der Ming- und Qing-Dynastien. Das im 15. Jahrhundert unter Kaiser Yongle errichtete Gebäude diente als ritueller Ort für die kaiserlichen Erntegebete. Die markante, dreistufige Dachkonstruktion, die an eine Pagode erinnert, ragt fast 40 Meter empor. Seit 1998 zählt der gesamte Tempelkomplex zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sonderausgaben 2026
Neben den Bullion-Ausgaben und den Ausführungen in Polierter Platte erscheinen jährlich limitierte Sonderprägungen, die in der Gestaltung weit freier sind als die Bullionmünzen. Dazu gehören Varianten mit Kolorierungen, Vergoldungen oder anderen dekorativen Veredelungen, die bestimmte Bildbereiche hervorheben – sei es das Panda-Paar, der Hintergrund oder die komplette Münzoberfläche. Die Designs reichen von realistischen Farbumsetzungen bis zu stilisierten Interpretationen.
Symbolkraft von Pandas und Bambus
Die dargestellten Tiere repräsentieren den Großen Panda, der ausschließlich in den Gebirgsregionen Südwestchinas lebt – vor allem in Sichuan, Shaanxi und Gansu. Als einzige überwiegend pflanzenfressende Bärenart ernährt sich der Panda nahezu vollständig von Bambus, oft bis zu drei Dutzend Kilogramm pro Tag. Wegen des geringen Nährwerts dieser Pflanze verbringen Pandas viele Stunden mit Fressen und gelten als ruhige, gemütliche Tiere. Ihre niedrige Population und ihr sanftes Wesen machen sie weltweit zu Symbolen des Naturschutzes, unter anderem für Organisationen wie den WWF.
Auch der auf dem Münzmotiv abgebildete Bambus besitzt tief verwurzelte kulturelle Bedeutungen. In China gilt er als Sinnbild für Standhaftigkeit, Glück und Wohlstand. Botanisch zählt Bambus zu den Süßgräsern, gilt jedoch aufgrund seiner Stabilität und seines enormen Wachstums als eines der vielseitigsten Naturmaterialien. Er spielt zudem eine wichtige ökologische Rolle – von Klimaregulation bis Luftreinigung – und wird traditionell sowohl baulich als auch kulinarisch genutzt.