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Französische Francs Goldmünzen

Frankreich spielte eine bedeutende Rolle in der Lateinischen Münzunion, die im 19. Jahrhundert gegründet wurde, um eine gemeinsame Währungszone mit einheitlichen Münzen in mehreren europäischen Ländern zu schaffen.

Eine der Hauptwährungen, die in dieser Union verwendet wurden, waren die französischen Goldmünzen. Zudem nutzte die Lateinische Münzunion das französische Münzsystem als Vorbild für die gemeinsamen Regeln, die grenzüberschreitend festgelegt wurden. In Frankreich waren Goldmünzen traditionell das bevorzugte Zahlungsmittel für größere Anschaffungen. Zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Goldmünzen zählten die 20-Francs-Stücke, die oft als "Napoleon", "Coq" oder "Stehender Engel" bezeichnet wurden. Es wurden aber auch zahlreiche Münzen mit dem Abbild französischer Könige geprägt.

Die alten Goldfrancs aus Frankreich sind heute noch in großer Stückzahl vorhanden und werden als Anlagegoldmünzen geschätzt. Trotz ihrer historischen Herkunft und der damit verbundenen Gewichtstoleranzen, die bei alten Umlaufgoldmünzen etwas höher sind als bei modernen Prägungen, bleiben sie ein beliebtes Mittel zur Wertanlage.

Auch heute prägt die französische Regierung weiterhin Goldmünzen, allerdings handelt es sich dabei meist um Sammlergedenkmünzen, die speziell zu Anlagezwecken hergestellt werden. Diese modernen Prägungen ergänzen die historische Bedeutung der französischen Goldmünzen und unterstreichen die andauernde Bedeutung Frankreichs im Bereich der Goldmünzen.

Münze Gewicht Feingehalt Feingewicht Durchmesser
5 Francs 1,61g 900 1,45g 16mm
10 Francs 3,23g 900 2,9g 18,9mm
20 Francs 6,45g 900 5,81g 21mm
40 Francs 12,9g 900 11,62g 26mm
50 Francs 16,13g 900 14,52g 29mm
100 Francs 32,26g 900 29,05g 34mm

Napoleon I Bonaparte Premier Consul

Goldmünze 20 Francs Napoleon I Bonaparte Premier Consul 

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Louis XVIII

Goldmünze 20 Francs Louis XVIII mit Kragen

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