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50 Euro Goldmünze "Pauke" 2021
Mit der Ausgabe 2021 der 50 Euro Goldmünze zur "Pauke" erreicht die deutsche Serie "Musikinstrumente" ihren vierten Ausgabepunkt und richtet den Blick nun auf ein Schlaginstrument.
Nach Streich-, Tasten- und Blasinstrumenten erweitert diese Prägung die Reihe um eine Instrumentengattung, die in der Orchestermusik eine ebenso fundamentale wie markante Rolle einnimmt. Die Münze wird aus Gold mit einem Reinheitsgehalt von 99,99% hergestellt und verbindet damit kulturelle Symbolik mit dem dauerhaften Wert eines Edelmetalls.
Die Prägung der limitierten Auflage wird serienüblich auf alle staatlichen deutschen Münzprägestätten verteilt. Dadurch können die Münzen fünf mögliche Prägezeichen tragen: A, D, F, G, J.
Die Münzen werden in einer speziell für diese Serie entworfenen Kartonverpackung ausgegeben, die sich über zwei seitliche Klappen öffnen lässt. Die Gestaltung ist zurückhaltend und greift musikalische Motive in dezenter Farbgebung auf. Ergänzt wird die Ausgabe überdies durch ein Echtheitszertifikat.
Spezifikationen
| Nennwert | Gewicht | Feingewicht | Durchmesser | Stärke | Auflage | Designer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 50 Euro | 7,77g | 1/4oz | 22mm | 1,45mm | 89.500 Stück | Elena Gerber & Erich Ott |
Die Pauke als Münzmotiv
Die Designseite widmet sich vollständig der Pauke, deren kraftvolle Erscheinung in zweifacher Ausführung das Bildfeld bestimmt. Das Instrument ist so angeordnet, dass der runde Kessel mit seiner gespannten Membran unmittelbar ins Auge fällt. Trotz der wuchtigen Form des Instruments wirkt die Darstellung ausgewogen und ruhig, da der Hintergrund bewusst schlicht gehalten ist. In das Motiv integriert finden sich sowohl der Name der Darstellung als auch ein Künstlerkürzel, die sich unaufdringlich in das Gesamtbild einfügen. Die Zahlseite zeigt den Bundesadler in modern gedachter Ausführung, zentral platziert und umgeben von begleitenden Schriftzügen. Diese benennen den Jahrgang, Nennwert sowie das Herkunftsland der Münze.
Informationen zur Pauke
Die Pauke zählt zu den ältesten und bedeutendsten Schlaginstrumenten der Orchestermusik. Anders als viele andere verwandte Instrumente ist es möglich, sie zu stimmen, wodurch sie gezielt bestimmte Tonhöhen erzeugen kann. Dadurch nimmt sie eine Sonderstellung ein, da sie sowohl rhythmische Akzente setzt als auch harmonische Funktionen erfüllt.
Bereits seit dem Barock ist die Pauke fester Bestandteil größerer Orchesterbesetzungen und wurde im Laufe der Jahrhunderte technisch wie klanglich stetig weiterentwickelt. Typisch für die Pauke ist ihr halbkugelförmiger Kessel, der meist aus Metall besteht, sowie das gespannte Fell, das durch Pedal- oder Schraubmechaniken in der Tonhöhe verändert werden kann. Ihr Klang reicht von tief und getragen bis prägnant und markierend, was sie besonders wirkungsvoll in dramatischen und feierlichen Passagen macht.