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50 Euro Goldmünze "Mobilität" 2024
Mit der 50 Euro Goldmünze "Mobilität" des Jahres 2024 wird die sammelwürdige Anlagemünzserie "Deutsches Handwerk" der Bundesrepublik Deutschland fortgeführt.
Nach dem Auftaktmotiv des Vorjahres handelt es sich hierbei um die zweite Ausgabe einer Reihe, die unterschiedliche Kernbereiche des deutschen Handwerks beleuchtet. Diese Ausgabe stellt einen zentralen Wirtschafts- und Lebensbereich in den Mittelpunkt und zeigt, wie eng handwerkliche Kompetenz mit gesellschaftlicher Entwicklung verknüpft ist.
Wie alle Goldmünzen dieser Serie besteht auch die Ausgabe "Mobilität" aus Feingold mit einer Feinheit von 99,99%, trägt einen Nennwert von fünfzig Euro und wird in Stempelglanz ausgeführt. Die Münzen werden in einer Originalverpackung mit Echtheitszertifikat ausgegeben und in den fünf staatlichen Münzprägestätten Deutschlands hergestellt.
Spezifikationen
| Nennwert | Gewicht | Feingewicht | Durchmesser | Stärke | Auflage | Designer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 50 Euro | 7,77g | 1/4oz | 22mm | 1,45mm | 63.500 Stück | Stefanie Radtke |
Gestaltung der beiden Münzseiten
Die Motivseite der Münze entfaltet eine Bildsprache, die Mobilität als vernetztes Gesamtsystem interpretiert, dargestellt durch sechseckige Waben von Verkehrsnetzen.
Den oberen Bildbereich durchzieht ein Geflecht aus linienartigen Verbindungen, das sechseckige Knotenpunkte verbindet. Es erinnert neben Schaltplänen auch an Molekülstrukturen oder digitale Netzwerke. In diese sechseckigen Elemente sind stilisierte Darstellungen unterschiedlicher Verkehrsmittel integriert. Zu erkennen sind ein Bus, ein Fahrrad, ein Auto, ein Segelboot sowie ein Flugzeug. Diese Symbole stehen nicht isoliert, sondern sind innerhalb der Polygone sichtbar miteinander verbunden und verdeutlichen so das Zusammenspiel verschiedener Mobilitätsformen – von Straße und Schiene über Wasser bis hin zur Luftfahrt.
Zentral im oberen Drittel erscheint der Schriftzug "MOBILITÄT", der klar und ruhig in das ansonsten sehr dynamische Gefüge eingebettet ist. Der erste Buchstabe "O" wird dabei gestalterisch aufgegriffen und als eine weitere Haltestelle innerhalb der vernetzten geometrischen Formen integriert. Eine Hand darunter zieht dieses Bildelement mit einem Schraubenschlüssel fest. Die Hand selbst, bestehend aus weiteren mobilen Netzstrukturen, hält gleichzeitig einen Daumen nach oben, was dem typischen deutschen Handwerksdaumen nahe kommt.
Die Kehrseite folgt dem einheitlichen Gestaltungsprinzip der meisten deutschen Eurogoldmünzen. Im Zentrum steht der Bundesadler in einer modernen, stilisierten Ausführung mit markanten Flügelpaaren. Um ihn herum sind die üblichen Angaben angeordnet – der Nennwert, das Ausgabeland, das Prägejahr sowie die zwölf Sterne der Europäischen Union.
Mobilität als Handwerk
Mobilität ist ein Grundpfeiler der deutschen Wirtschafts- und Alltagsstruktur. Vom handwerklich gefertigten Wagenbau früherer Jahrhunderte über Schmiede, Sattler und Mechaniker bis hin zu heutigen Kfz-Mechatronikern, Zweiradtechnikern oder Karosserie- und Metallbaubetrieben – handwerkliches Können war und ist entscheidend dafür, dass Menschen, Waren und Dienstleistungen zuverlässig in Bewegung bleiben. Auch im modernen Deutschland spielt Mobilität eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht berufliche Teilhabe, verbindet Stadt und Land und ist Voraussetzung für funktionierende Lieferketten und persönliche Freiheit.
Gleichzeitig steht sie vor großen Herausforderungen – etwa durch den Wandel zu nachhaltigen Antriebstechnologien, neue Verkehrskonzepte und steigende Anforderungen an Sicherheit und Effizienz. Das Handwerk leistet hierbei einen unverzichtbaren Beitrag, indem es Innovation, Wartung und Anpassung an neue Mobilitätsformen verbindet. Die Münze "Mobilität" würdigt somit nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung eines Bereichs, der Deutschland täglich in Bewegung hält.