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100 Euro Goldmünze "Dessau-Wörlitz" 2013
Im Oktober 2013 brachte die Bundesrepublik eine weitere 100 Euro Goldmünze ihrer Weltkulturerbe-Serie zur UNESCO heraus.
Die Münzen sind dem als Welterbe geschützten Gartenreich Dessau-Wörlitz gewidmet – einem der bedeutendsten kulturellen Landschaftskunstwerke Europas, das auf einzigartige Weise Landschaft, Architektur und Gartenkunst des 18. Jahrhunderts vereint.
Die Münzen bestehen aus 999,9 zu 1000 Anteilen Gold und wurden in Karlsruhe, München, Hamburg, Berlin und Stuttgart auf staatlicher Ebene geprägt.
Daten der Stückelung
| Nennwert | Gewicht | Feingewicht | Durchmesser | Stärke | Auflage | Designer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 100 Euro | 15,55g | 1/2oz | 28mm | 1,65mm | 200.000 Stück | Lorenz Crössmann |
Das Motiv von 2013
Im Visier des Hauptmotivs befindet sich eine Darstellung des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Künstlerisch prominent gesetzt erscheinen stilisierte Elemente der weitläufigen Landschaftsarchitektur.
Zu sehen sind geschwungene Wege um einen kleinen Hügel, auf dem ein Schwann in einer Art Bach schwimmt. Ein kleines, brunnenartiges Denkmal wird an der Hügelspitze von mehreren spitz gewachsenen Bäumen umrundet, deren Kronen sich im Hintergrund fortsetzen. Die elegante Parkanlage wird oberhalb noch durch die Schemen des vor Ort bekannten Schloss Mosigkau vervollständigt, was alles in allem den Charakter dieser einzigartigen Kulturlandschaft widerspiegelt. Der Schriftzug "UNESCO WELTERBE – GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ" umgibt das Motiv und hebt die kulturelle Bedeutung dieses Welterbe-Gegenstands hervor.
Umgedreht zeigt die Münze den Bundesadler als staatliches Symbol Deutschlands, flankiert von den zwölf EU-Sternen. Ergänzt wird dieses Ensemble durch die zugehörige Landesbezeichnung, hundert Euro als Nennwert sowie das Erscheinungsjahr 2013.
Gartenreich Dessau-Wörlitz
Das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das im Jahr 2000 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gilt als herausragendes Zeugnis der Landschaftsgestaltung der Epoche der Aufklärung.
Diese Kulturlandschaft erstreckt sich über mehr als 140 Quadratkilometer entlang der Flüsse Elbe und Mulde in Sachsen-Anhalt und verbindet kunstvoll angelegte Parks, Gärten, Schlösser und klassische Bauwerke zu einem harmonischen Ganzen. Entstanden im späten 18. Jahrhundert unter der Leitung von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, sind die Landschaftsparks nach englischem Vorbild gestaltet und repräsentieren die philosophischen Ideale der Aufklärung in ihrer Verbindung von Natur, Kunst und Bildung.
Die Stadt Dessau selbst war im 18. Jahrhundert ein Zentrum kultureller Innovation und bildet zusammen mit dem nahe gelegenen Wörlitz das Herz dieses außergewöhnlichen Gartenschatzes. Wörlitz, oft als Venedig von Anhalt bezeichnet, ist bekannt für seine historischen Parks und klassizistischen Bauwerke, die im Kontext des Gartenreichs einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen.