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20 Euro Goldmünze "Biber" 2024
Im Jahr 2024 setzte die Bundesrepublik Deutschland ihre Münzreihe "Rückkehr der Wildtiere" fort – eine Serie, die den Fokus auf Tierarten legt, die nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder in die heimischen Landschaften zurückgefunden haben.
Nach Kegelrobbe und Steinbock wird in dieser dritten Ausgabe der Biber in den Vordergrund gerückt. Die 20 Euro Goldmünze ist in Stempelglanz geprägt und besteht aus Feingold mit 999,9 Tausendsteln Feingehalt, was sie sowohl zu einem wertigen Sammlerstück als auch zu einem materiellen Sachwert macht.
Spezifikationen
| Nennwert | Gewicht | Feingewicht | Durchmesser | Stärke | Auflage | Designer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 20 Euro | 3,89g | 1/8oz | 17,5mm | 1,15mm | 98.000 Stück | Natalie Tekampe |
Optik der Münze
Die bebilderte Münzseite zeigt den Biber. Die kompakten Proportionen, die markante Schwanzform und die detailliert dargestellten Fellpartien geben dem Tier eine lebendige Präsenz. Statt einer komplexen Landschaft setzt der Entwurf auf eine reduzierte Bildwirkung, die das Augenmerk ganz auf das Tier lenkt und seine charakteristischen Merkmale betont. Auf der Fläche außen rum sind zudem der Name "Biber" sowie das Prägezeichen der deutschen Prägestätte eingefügt.
Auf der Wertseite präsentiert die Münze den Bundesadler, umgeben von den offiziellen Umschriften zur Bundesrepublik, dem Jahrgang 2024 und dem zugehörigen Nennwert. Die fein geriffelte Kante rundet die Münze optisch wie haptisch ab.
Der Europäische Biber
Der Europäische Biber gehört zu den größten Nagern Europas und ist ein strikt pflanzenfressendes Säugetier. Typisch sind sein flacher, beschuppter Schwanz, die schwimmhäutigen Hinterfüße sowie seine Fähigkeit, mit den Schneidezähnen Holz zu bearbeiten.
Der Biber, einst durch Bejagung und Lebensraumverlust aus weiten Teilen Deutschlands verdrängt, galt über Jahrzehnte als nahezu verschwunden. Erst durch konsequente Schutzgesetze, gezielte Wiederansiedlung und die Renaturierung von Fluss- und Auenlandschaften gelang seine Rückkehr. Heute besiedelt er wieder zahlreiche Gewässer – vom Tiefland bis in nah-alpine Regionen – und steht exemplarisch für den Erfolg langfristig gedachter Naturschutzstrategien.