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20 Euro Goldmünze "Pirol" 2017
Im Jahr 2017 führte die deutsche 20 Euro Gedenkgoldmünzenserie "Heimische Vögel" ihre zweite Ausgabe ein – diesmal mit einem Pirol als Motiv.
Diese Münzen knüpften an die Erstprägung "Nachtigall" im Jahr 2016 an und die Serie rückt mit jedem Jahr eine weitere Vogelart unserer heimischen Fauna kunstvoll in den Fokus. Dabei sind die Münzen aus Gold mit 999,9 Tausendsteln Reinheit von offizieller Staatsseite hergestellt und mit einem Echtheitszertifikat aus Papier ausgegeben worden.
Spezifikationen
| Nennwert | Gewicht | Feingewicht | Durchmesser | Stärke | Auflage | Designer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 20 Euro | 3,89g | 1/8oz | 17,5mm | 1,15mm | 168.000 Stück | František Chochola |
Optisches Design der Goldmünze
Die Motivseite dieser Münze zeigt den Pirol, einen schlanken Singvogel, wie er auf einem Ast sitzt und aufmerksam in seine Umgebung blickt – ein Motiv, das sowohl Feinheit als auch Natürlichkeit vermittelt. Die Federn, insbesondere an Brust und Flügeln, sind in sehr feiner Gestaltung herausgearbeitet und erinnern an das lebendige Gefieder dieses scheuen Waldbewohners. Die dynamische Körperhaltung und die charakteristische Kopfform des Pirols sind detailreich umgesetzt, sodass das Motiv nicht nur naturgetreu, sondern auch künstlerisch anspruchsvoll erscheint.
Die Wertseite der Münze führt das traditionell gestaltete Kehrmotiv mit dem stilisierten Bundesadler mit spitzen Flügeln fort. Dieses Symbol deutscher Staatlichkeit ist von einer Umschrift umgeben, die das Bild zur Bundesrepublik zuordnet, dazu dem Jahrgang 2017 sowie dem Nennwert von 20 Euro. Der fein geriffelte Rand verleiht der Münze eine zusätzliche haptische und optische Tiefe.
Der Pirol als Waldbewohner
Der Pirol, auch "Goldamsel" genannt, zählt zu den farbenprächtigsten Singvögeln Mitteleuropas. Sein goldgelbes Gefieder mit kontrastierenden dunklen Flügeldecken macht ihn zu einem auffälligen, jedoch heimlich lebenden Waldbewohner, denn dieser Vogel hält sich meist hoch oben im Laub der Baumkronen auf. Trotz seiner markanten Farbe bleibt der Pirol vielen Naturbeobachtern verborgen, da er sich gern im dichten Blattwerk verbirgt und nur selten offen erscheint.
Besonders charakteristisch ist sein melodischer Gesang, der als eines der schönsten Vogelstimmenmuster gilt und frühmorgens in lichten Wäldern erklingt. Der Pirol bevorzugt lichte Laub- und Mischwälder, Alleen und ältere Parks als Lebensraum und ernährt sich von einer Mischung aus Insekten, Beeren und Früchten. Seine Präsenz gilt als Indikator für eine intakte, naturnahe Landschaft.