Münzbarren
Münzbarren sind Silberbarren mit aufgeprägtem Nennwert welche im Herausgabeland als offizielles Zahlungsmittel gelten, auch wenn sie natürlich meist nicht als solches sondern zu Silberanlagezwecken eingesetzt werden. Sie werden wie Münzen im Prägeverfahren hergestellt, manche aber auch nur kostengünstig gegossen. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekanntesten Münzbarren sind die Barrenförmigen Cook-Islandbarren welche es in den Grössen 100g, 1000g, 100oz und 5kg gibt. Daneben gibt es noch runde Grossmünzen von 1kg bis zu 10kg Gewicht wie z.B. den Australischen 1kg Kookaburra, 1kg Koala, die 1000g Lunar-Serie, und andere. Seit 2011 gibt es ausserdem Andorra Münzbarren von Umicore. Bei diesen wird vom Hersteller einfach auf deren normale Silberbarren anstelle des Umicorelogos ein Andorra-Münzzeichen einpunziert. Neu auf dem Markt sind ausserdem noch Ruanda Münzbarren und alternativ zu eckigen Silberbarren das preisgünstige Cook Islands Silberanlageprodukt Münzstange.
Der Vorteil von Münzbarren gegenüber normalen Silberbarren liegt darin, dass sie in Deutschland beim Kauf, wie andere Silbermünzen auch, nur mit dem ermässigten Mehrwertsteuersatz von 7% besteuert werden. Der Prägekostenaufschlag ist dafür jedoch meist etwas höher als der von normalen Silberbarren.
Sie möchten Cook Island oder andere Münzbarren verkaufen:
Bei einem Ankauf durch die ESG werden alle eingehenden Münzbarren auf Gewicht und Feinsilbergehalt im ESG Prüflabor getestet und zum jeweiligen ESG Silberankaufpreis angekauft.






